” Realtime – Junge Musik im Speicher XI ” – 13. Mai 2012

Junge Musik im Speicher XI – Auditorium der Hochschule für Künste

Moderation: Claudia Birkholz  

Maki Ishii (*1936) Japan

Beyond a distance (1980) Ji-Hye Kim, Klavier

Pierre Boulez (*1925) Frankreich

Douze notations (1945)      Lydia Hammerbacher, Klavier

George Crumb (*1929) USA

Makrokosmos I (1972/73)         Claudia Birkholz, Klavier

Claudia Birkholz, die Neue Musik an der HfK Bremen unterrichtet und in Konzerten überall auf der Welt aufführt, konzipierte diese Reihe auch um die Parallelen zur Jetzt-Zeit in anderen Genres zu verdeutlichen.”Realtime” legt deshalb bewusst einen Augenmerk auf zeitgenössische klassische und experimentelle Musik. Durch die Moderation sollen den Zuhörern neue Klangdimensionen und Wahrnehmungen eröffnet werden, die vor allem in der Live-Atmosphäre eines Konzerts wirken.

Photos: Rolf Schoellkopf - All rights reserved

John Cage – der 100. Geburtstag

Eine besondere Bitte.

Es wird eine Veranstaltung in der Kunsthalle in Bremen zu diesem Ereignis stattfinden.

Ein entsprechender Raum und der Flügel stehen zur Verfügung. Lediglich der finanzielle Aspekt befindet sich noch in der Schwebe, weshalb Claudia Birkholz auf der Suche nach Sponsoren ist. Für Informationen in dieser Angelegnheit erreichen Sie Claudia Birkholz per e-mail  c.birkholz@hfk-bremen.de 

 

 
 
Rolf Schoellkopf @ 19:25
Nova V: Sophie-Mayuko Vetter – 12. Mai 2012

sendesaal | Bürgermeister-Spitta-Allee 45 | 28329 Bremen | www.sendesaal-bremen.de

Sophie-Mayuko Vetter gilt als eine der vielseitigsten und bemerkenswertesten Pianistinnen der jungen Generation. Auf vielen internationalen Podien, etwa bei den Salzburger Festspielen, in Frankfurt, München, London, Hongkong und Tokyo, stellte sie ihr breites Repertoireprofil vom Frühbarock auf historischen Tasteninstrumenten über das pianistische Kernrepertoire bis zur zeitgenössischen Musik unter Beweis. Sophie-Mayuko Vetter wurde in Japan geboren und erhielt vom vierten Lebensjahr an Unterricht in Klavier, Violine, Komposition, Obertongesang und Musiktheorie. In den darauf folgenden Jahren komponierte sie eine über 150 Manuskriptseiten umfassende Serie von Obertonduetten.

Peter Ruzicka (*1948) Fünf Szenen (2009) -  Hans Otte (1926-2007) Stundenbuch 1-24 (1991-98) – Peter Ruzicka (*1948) PARERGON (2007) 6 Skizzen zu Hölderlin für Klavier

Photos: Rolf Schoellkopf - All rights reserved

Rolf Schoellkopf @ 17:32
Nova IV: Kompositionsstudierende der HFK – 12. Mai 2012

sendesaal | Bürgermeister-Spitta-Allee 45 | 28329 Bremen | www.sendesaal-bremen.de

Im Nachmittagskonzert des dritten Tages präsentieren Kompositionsstudierende der HFK eigene Werke und Stücke von John Cage im Sendesaal Bremen. Das Konzert erfolgt in Kooperation mit dem Atelier für Neue Musik der HFK Bremen.

John Cage (1912-1992) Credo in US für Schlagzeug-Quartett (1942) |
Alexander Müller (*1987) Symmetrias für Klarinette, Cello, Vibrafon (+Zusatzinstr.) (2011/12) UA |
Jan Messtorff (*1988) ewig ephemer für Sopran und Klavier (2012) UA | 
Vinicius Giusti (*1980) Estudo Abertofür Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello (2011)
Anton Wassiljew (*1984) blood on the dance floor
für Flöte, Klarinette, Fagott, Horn, Posaune, Schlagzeug, Klavier, Keyboard, Violine, Violoncello, Kontrabass, Laptop und Klangregie (2011) DE
John Cage (1912 – 1992) Fourteen
für Klavier, Flöte(Picc.), Bass-Flöte, Klarinette, Bass-Klarinette, Horn, Trompete,2 Schlz., 2 Violinen, Viola, Violoncello, Kontrabass (1990)

Photos: Rolf Schoellkopf - All rights reserved

Rolf Schoellkopf @ 17:31
Nova III: Zsigmond Szathmáry – 11. Mai 2012
Filed under: Festivals andMusik in Bremen

Das Abendkonzert des Freitags spielen Zsigmond (Orgel) und Anikó K. Szathmary (Violine) im St. Petri Dom.

Zsigmond Szathmáry erhielt seine musikalische Ausbildung in Komposition und Orgel an der Franz- Liszt-Musikakademie in Budapest. Weitere Studien in Wien, Frankfurt (bei Helmut Walcha), Köln (bei Stockhausen) und Darmstadt (bei Ligeti). Als Organist wirkte er in Hamburg und am Dom von Bremen. 1978 erhielt er eine Professur an der Hochschule für Musik in Freiburg. Er gab zahlreiche Gastkurse an Hochschulen in Europa, USA, Mexiko, Japan und Korea, unterrichtete bei den Sommerkursen in Haarlem (Holland) und bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik. Als Organist und Dirigent unternahm er ausgedehnte Konzertreisen in den wichtigen Musikzentren der Welt. Seine Kompositionen umfassen Werke für Orchester, Kammerensembles und Soloinstrumente.

Mesias Maiguashca (*1938) Der Dom und das Meer (2010) – Ernst Helmuth Flammer (*1949) Superverso + Toccata (*1990) – Hans-Ulrich Lehmann (*1937) Sonata “da Chiesa” (1971) – Detlef Heusinger (*1956)Tombeau sur la Mort de G.F.H. (2012) UA-Meinem Vater in Gedenken -Zsigmond Szathmáry (*1939) RHETORICA (2010) – Wilfried Michel (1938-1997) LABIAL (1987)

Photos: Rolf Schoellkopf - All rights reserved

Rolf Schoellkopf @ 13:39
Nova II: Steffen Schleiermacher – 11. Mai 2012

sendesaal | Bürgermeister-Spitta-Allee 45 | 28329 Bremen | www.sendesaal-bremen.de

Steffen Schleiermacher, Pianist, Komponist, Festival- und Konzertorganisator, geboren 1960 in Halle, von 1980 bis 1985 Studium an der Musikhochschule ”Felix Mendelssohn-Bartholdy” Leipzig in den Fächern Klavier (Gerhard Erber), Komposition (Siegfried Thiele, Friedrich Schenker) und Dirigieren (Günter Blumhagen).1986/87 Meisterschüler Komposition an der Akademie der Künste Berlin bei Friedrich Goldmann, 1989/90 Zusatzstudium Klavier an der Musikhochschule Köln bei Aloys Kontarsky.

John Cage (1912–1992)
Sonatas and Interludes for prepared piano 1–4 (1946-1948)
Hans Otte (1926–2007)
Tropismen (1959)
John Cage
Sonatas 5–8
Karlheinz Stockhausen (1928–2007)
Klavierstück V (1954)
Earle Brown (1926-2002)
Folio and 4 Systems (for David Tudor on a birthday) (1954)
John Cage
Sonatas 9–12
Morton Feldman (1926-1987)
Piano Piece (to Philip Guston) (1963)
John Cage
Sonatas 13–16

Steffen Schleiermacher – Klavier und präpariertes Klavier

Photos: Rolf Schoellkopf - All rights reserved

Rolf Schoellkopf @ 13:34
Nova I: Fifty Eight – 10. Mai 2012
Filed under: Festivals andMusik in Bremen

Das Landesjugendorchester Bremen präsentiert zum 100. Geburtstag von John Cage die Deutsche Erstaufführung seines Werkes Fifty Eight for concert band. Das Konzert findet  im Überseemuseum Bremen statt. Einstudiert und geleitet wird das Projekt von Stefan Geiger.

Photos: Rolf Schoellkopf - All rights reserved

Rolf Schoellkopf @ 22:12
KLANK spielt auf der MS Stubnitz – 9. Mai 2012
Filed under: KLANK andMusik in Bremen

MS Stubnitz | Weser Terminal 8

Im Inneren des schwimmenden Eisens – unterhalb der Wasserlinie. Eine Musik – Performance von KLANK. | Nach einem einleitenden Solo des einzigen anwesenden der Brüder Duhm konnektiert besagter Bruder auf Zeit mit KLANK, die den Abend als KLANK beschließen.

LINE UP   Hainer Wörmann | Reinhart Hammerschmidt | Christoph Ogiermann | Tim Schomacker | als Gast Sebastian Mecklenburger, drums

Photos: Rolf Schoellkopf - All rights reserved

 

 

Rolf Schoellkopf @ 11:57
Tim McMillan Trio – 27. April 2012

sendesaal | Bürgermeister-Spitta-Allee 45 | 28329 Bremen | www.sendesaal-bremen.de

Tim McMillan aus Melbourne, Australien, ist ein abtrünniger Durchschnittsbürger und ein ganz und gar einzigartiger Musiker. Er präsentiert seine virtuosen akustischen Fähigkeiten in nahezu athletischen Gitarrenkniffen und einem scharfsinnigen und melodischen Songwriting.Für Tim McMillan passt keine Schublade. Er ist überall und doch nirgendwo einzuordnen. Tim McMillan vereint eine Vielzahl von Stilen: Folk, Jazz, Klassik, Blues und eine gesunde Prise Heavy Metal beeinflussen seine Musik. Er ist auf seinem Instrument ein Virtuose, ein Ausnahmekönner. Goblincore“ (Goblin bedeutet Kobold) würde der Australier auf seine Schublade schreiben. Die Bezeichnung hat er sich selbst ausgedacht für das ungezähmte, fantastische Element seiner Musik.

Seine lebendigen Auftritte, sein Sinn für Humor und seine Fähigkeit das Publikum zu begeistern haben ihn zu einem beliebten Live Künstler gemacht. In seinem Heimatland Australien hat Tim zahlreiche Preise gewonnen, unter anderem den Maton Young Guitarist of the Year und C.C. & Ben Harper Guitar Award als bester Instrumentalist.Mit dem unverwechselbaren Mix aus diversen Stilrichtungen gastierte er sowohl solo, als auch begleitet von seiner Band in Europa (seinem derzeitigen Wohnort) , Japan, Indien und Lateinamerika und spielte mit Gitarrenlegenden wie Al Di Meola, Dominic Miller (Sting) und Kaki King.

LINE UP    Tim McMillan, guitar | Manuel von Krosigk, e-guitar | Alex Bökelund, drums | Anna Gwinner, violine |

Photos: Rolf Schoellkopf - All rights reserved

Rolf Schoellkopf @ 18:25
Sunna Gunnlaugs Trio (IS) – 21. April 2012

Jazzahead 2012   sendesaal | Bürgermeister-Spitta-Allee 45 | 28329 Bremen | www.sendesaal-bremen.de

Auch die Pianistin Sunna Gunnlaugs hat in den USA studiert. Noch heute pendelt sie zwischen Brooklyn und Island. Als ihre Haupteinflüsse nennt sie Bill Evans und Keith Jarrett. Sie hat aber ihre ganz eigene Weise lyrischen Pianostils entwickelt. Ihre kürzlich erschienene CD Long Pair Bond ist bereits die siebte unter ihrem Namen. Zu ihrem Trio gehören Thorgrimur Jónsson, bass und Scott McLemore, drums. Zuweilen spielt auch ADHD’s Saxophonist Óskar Guðjónsson in ihrem Ensemble.

Photos: Rolf Schoellkopf - All rights reserved

Rolf Schoellkopf @ 23:21
Voices of a Nation (IS) – 21. April 2012

Jazzahead 2012   sendesaal | Bürgermeister-Spitta-Allee 45 | 28329 Bremen | www.sendesaal-bremen.de

Voices Of A Nation ist ein Projekt, das 2 Protagonisten der isländischen Szene 2002 gegründet haben. Der Saxophonist Sigurdur Flosason und der Perkussionist Pétur Grétarsson werfen einen neuen Blick auf traditionelle Isländische Musik, indem sie Aufnahmen von Liedern und Erzählungen mit ihren eigenen Improvisationen verbinden. Dafür haben sie Tausende von Stunden Tonträger im National Museum Islands durchforstet, auf denen die oral history des Sprachraumes festgehalten wurde. Manche der Aufnahmen stammen bereits von 1901 und werden von alten Leuten gesungen, die sie wohl bereits von ihren Eltern oder Großeltern gelernt haben. Auf diese Weise schafft das Duo eine Rückbindung an musikalische Wurzeln eines Volkes, das noch bis vor kurzer Zeit den Kontakt zu diesen Wurzeln vollkommen verloren hatte.

Photos: Rolf Schoellkopf - All rights reserved

Rolf Schoellkopf @ 23:20