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Samuel Taylor Coleridge (1772-1834) und das Text-Theater der englischen Romantik. – Rainer Iwersen, als Sprecher in der Person des Dichters, fand sich in der zentralen Position, die ihn mit ausdruckstarkem Vortrag eminent forderte. Der Dichter spricht zu folgenden Generationen und stellt das eigene Ich und ein anderes Ich als Dublette des ersteren dar. Das Publikum erlebte ein imaginäres Theater, in dem Gefühle empfunden und ausgelöst werden, sowie soziale Verhätnisse dargestellt und bewertet werden. Im Gedicht werden die Welten erkundet und der Welt wird Zeugnis davon abgelegt, um Aufmerksamkeit zu erlangen. Die Vorgänge im eigenen Ich (Coleridge’s) wurden in dieser Inszenierung verdeutlicht und sprachlich superb nachgestellt. Zu hören war die Nachdichtung von Ferdinand Freiligrath (1810-1876). Großprojektionen des seinerzeit weltberühmten Lithographen Gustav Dorés (1832-1883) unterstrichen ihre emotionale mystische Botschaft. In dieser Aufführung der Dichtung und Bilder wurden die sieben Abschnitte der Ballade durch vierstimmige Klavierlieder von Franz Schubert (1797-1828) gegliedert, verfremdet und bespiegelt. Eine Kooperation mit der Arbeitnehmerkammer Bremen. Idee: Hartmut Emig, Inszenierung: Stephan Uhlig, Sprecher: Rainer Iwersen. Musik: Heysook Kim (Klavier), Margaret Hunter (Gesang / Sopran), Annette Gutjahr (Alt), Clemens C. Löschmann (Tenor), Ulrich Mayer (Bass)
Photos: Rolf Schoellkopf - All rights reserved –













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